Der Kokosblütenzucker von COCOLAND entstammt 100% biologischem Anbau. Es wird nachhaltig geerntet, nicht gedüngt und kein Wald gerodet. Kokosblütenzucker trägt zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung bei und ist sogar für Diabetiker geeignet.

Kokoszucker "Cocoland"

Palmzucker stammt aus der Blüte der Kokospalme. Jeden Morgen und Abend, 2X täglich erklettern die Bauern die 30-40 m hohe Kokospalme, um die Blüten abzuzapfen. Dabei wird in den Blütenkolben geschnitten, so dass der Sirup, NIRA genannt, herausläuft und in einem Bambusgefäß aufgefangen wird. Das Gefäß mit NIRA wird dann nach unten gereicht und gegen ein leeres ausgetauscht.

Normalerweise ist der NIRA-Ertrag morgens besser als abends. Üblicherweise klettern die Männer oder deren erwachsene Söhne die Palme hoch, um die vollen Gefäße gegen leere auszutauschen. Die Mütter oder heranwachsende Töchter verkochen den Sirup (NIRA) zu Zucker. Das dauert 4-5 Stunden. Wenn der Zucker zähflüssig zu werden beginnt, wird er in eine Gussform aus Bambus oder Kokosnuss gegossen. Der Zucker wird ohne Verzug durch ein Edelstahlsieb gepresst, so dass er körnig wird (Granulated Palm Sugar).


Warum Palmzucker? Die Alleinstellungsmerkmale

Kokosblütenzucker ist für Diabetiker geeignet! Kokosblütenzucker enthält im Vergleich zu Rübenzucker ein Vielfaches an Mineralstoffen, insbesondere auch an Kalium. Kalium bildet die Grundlage für die störungsfreie Funktion von Herz, Nervensystem, Skelettmuskulatur, Darmmuskulatur und Haut. Kokoszucker erhöht bei einem glykämischen Index (GI)* von nur 35 nur ganz allmählich den Blutzuckerspiegel und ist daher für Diabetiker (in Maßen!) geeignet.

Dadurch, dass der Kokoszucker langsam ins Blut aufgenommen wird, kommt es zu einer langsamen Freisetzung des Hormons Insulin, das den Blutzuckerspiegel dann langsam wieder senkt. Wenn, wie bei Glucose, das Kohlehydrat sehr schnell aufgenommen wird, wird sofort eine große Menge Insulin frei gesetzt, der Blutzuckerspiegel wird schnell gesenkt, was vom Körper im ungünstigen Fall als plötzlicher Zuckermangel empfunden wird und infolge dessen zu Heißhungerattacken führt.

Für die Herstellung muss kein Wald gerodet, kein Baum gefällt werden. Der Zucker wird an drei Gesellschaften weiter geleitet, die mit einer Dachorganisation (KDK) zusammenarbeiten. Die KDK trocknet den Zucker bis zu einem Wassergehalt von 8-10 %, bevor er eingetütet wird. Darauf wird der bereits verpackte Zucker zum Vertreiber geschickt, der den Namen COCOLAND geprägt hat, um auf den lokalen Märkten angeboten oder zum Export freigegeben zu werden. Z.B. wird der Zucker seit 1997 nach Japan exportiert, auch zum japanischen Kaiserhaus, der Export nach Korea ist in Planung. COCOLAND steht auch mit Starbucks wegen des Ankaufs des Blütenzuckers in Verhandlungen.


Nachhaltigkeit, ökologische Verträglichkeit

Die Kokospalmen, die unseren Zucker liefern, sind keine geplant gepflanzte Monokultur, sie bilden vielmehr eine Art Kokospalmenwald, also eine Mischkultur, die sporadisch auf den Bergen und im Tal wächst. Einzigartig ist, dass die Kokospalmen im Gebirge die sogenannte NIRA hervorbringen, eine Art Honigsirup. Hieraus entsteht unser Zucker. Seit Jahrhunderten ist dieser Kokospalmenwald nicht gedüngt worden. Damit ist unser Palmzucker Natur identisch. Cocoland beantragt daher für ihn auch das FOREST PRODUCT Siegel, was in Deutschland dem Bio-Siegel entspricht. Kein Baum wird gefällt, um Kokosblütenzucker herzustellen.

Nicht alle Kokospalmen in dem Wald dienen der Palmzuckerherstellung. Teilweise lassen die Kokosbauern die Kokosnüsse zur vollen Frucht ausreifen, aus denen dann eine Vielzahl von Produkten geschaffen werden kann (Kokosöl, Kokosmehl, Kokosbutter). Diversität ist hier das Leitmotiv.

Aus den Export-Erlösen fließen bis zu 80% des Gewinns an bedürftige Kinder der Kokosbauern zur Unterstützung ihrer Ausbildung, damit sie später einmal die Berufswahl haben, die ihre Eltern nicht hatten. Der Vertrieb von Kokosblütenzucker ist die beste Art von Entwicklungshilfe: Die Hilfe zur Selbsthilfe, die die Freiheit bietet, eine Wahl zu haben. Er unterstützt die Kinder Indonesiens, in deren Händen die Zukunft des Landes liegt.
Der Kokosblütenzucker ist seit langen Jahren sogar beim japanischen Kaiserhaus sehr beliebt und wird von unserem Hersteller monatlich dahin geliefert.

  1. Der Kokosblütenzucker trägt bei zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung und ist sogar für Diabetiker geeignet.
  2. Der Kokosblütenzucker von COCOLAND entstammt 100% biologischem Anbau. Es wird nicht gedüngt, kein Wald wird gerodet und es wird nachhaltig geerntet. Die Bäume liefern über viele Jahre die NIRA. Die Palmen dienen nicht ausschließlich der Kokoszuckerproduktion, es wird eine ganze Palette von Produkten hergestellt.
  3. Der Hersteller sieht sich in der sozialen Verantwortung insbesondere gegenüber den Kindern der Kokosbauern.
Feuchtigkeitsgehalt max. 8%
Verbrennungsrückstände max. 3%
Flüchtige Substanzen (volatile organic compounds) max. 14%
Gebundener Kohlenstoff min. 75%
Brennwert mehr als 7.200 kcal/kg
bzw. 30.000 kJ/kg
Kohlehydrate 93.3 g/100g
davon in g/100g:
Saccharose 86,8
Fructose 2,7
Glucose 2,7
anderer Zucker 1,1
 
Fett gesamt 0,4
Eiweiß 1,1
Mineralien 2,3
Kalium 822,0
Auch hier alle Angaben in g/100g

Der glykämische Index (GI) ist eine dimensionslose Verhältniszahl mit Glucose als Bezugsstoff. Glucose geht von allen Stoffen am schnellsten ins Blut. Die Schnelligkeit, mit der 50 g Glucose ins Blut gehen, wird mit dem Wert 100 belegt, alle anderen Werte werden dazu ins Verhältnis gesetzt. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch die glykämische Last (GL), die die Menge an aufgenommenen Kohlehydraten mit berücksichtigt. Sie ist ein Maß für den Blutzuckerwert. Die GL berechnet sich aus dem GI und der auf der Packung angegebenen Menge an Kohlehydraten pro 100 g wie folgt:
GL = GI/100 * acc (available content of carbohydrates). Die GL von Kokoszucker beträgt also: 35/100 * 94 = 32,9. Dieser Wert klingt sehr hoch, da GL-Werte ab 20 als hoch gelten. Doch rechnet man den GL-Wert, der für 100 g gilt (das sind 40% eines 250 g-Beutels! Wer isst schon einen halben Beutel Zucker auf einmal?), auf eine Portion Zucker für den Tee oder Kaffee um, so hat diese Portion (ca. 5 - 7 g) nur noch eine GL von 1,7 – 2,3, was sehr niedrig ist.

Daher ist Kokoszucker für Diabetiker geeignet, denn GI und GL sind für eine Portion sehr niedrig; der Zucker geht nur sehr langsam ins Blut, und die Auswirkungen auf den Blutzuckerwert halten sich auch in Grenzen. Das könnte jedoch zum Leichtsinn im Konsum verführen, was Diabetiker unbedingt vermeiden sollten! Kokoszucker ist für Diabetiker der beste verfügbare Zucker, aber er ist immer noch ein Zucker!

Raffinierter weißer Zucker, also der normale Haushaltszucker, hat übrigens einen doppelt so hohen GI und auch die doppelte GL.

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